Getern gab es bei uns einen Freestyle-Auflauf mit Süßkartoffeln, Möhren, Erbsen, Pilzen und einer Soße aus Kokosmilch, Zitrone, Agavendicksaft,Sojamilch-und Sahne, Knoblauch, Paprika, Pfeffer, Salz... naja, die Soße muss man sich halt immer zusammenmixen. Das war nun wirklich superlecker. Vielen Dank nochmal an den Soßen-Meister!^^
Sonntag, 15. März 2009
Süßkartoffelauflauf mit Kokosmilchcurry
Getern gab es bei uns einen Freestyle-Auflauf mit Süßkartoffeln, Möhren, Erbsen, Pilzen und einer Soße aus Kokosmilch, Zitrone, Agavendicksaft,Sojamilch-und Sahne, Knoblauch, Paprika, Pfeffer, Salz... naja, die Soße muss man sich halt immer zusammenmixen. Das war nun wirklich superlecker. Vielen Dank nochmal an den Soßen-Meister!^^
Tomatenlasagne
Lasagne mit Pilzen, Zuchnini, Karotten
Samstag, 7. März 2009
Grießbrei mit Holunder-Cassis-Fruchtsoße
Zum Frühstück gab's heute bei mir mit Wasser angerührten Grießbrei, der mit Soja-Sahne ein bisschen angeleckert wurde. Obendrauf eine leckere Holunder-Cassis-Fruchtsoße vom Alnatura. Dazu natürlich Tee. Dauert 5 Minuten und schmeckt köstlich. Nebenbei: ich finde, Grießbrei macht verhältnismäßig lange satt.
Freitag, 6. März 2009
Ebly mit frittiertem Gemüse und Tofu
Heute habe ich Auberginen und Zuchini und ein bisschen Möhre in reichlich Pflanzenfett angebraten, nur mit Salz und ein paar Kräutern gewürzt. Den Tofu habe ich, wie ich es am liebsten tue, in reichlich (!) Currypulver und süßem Paprika gebruzelt. Dazu gabs dann gekochten Weizen. Hat ein bisschen länger gedauert, aber geschmeckt hat's erst recht.
Müsli_Mischung mit Banane und Schokolade
Das Müsli gab's heute morgen mit Bananen, Schokoladenraspeln, einem Esslöffel Mandelmus und, selbstverständlich mit Sojamilch. Wenn man Haferflocken 2 Minuten mit der Milch in die Mikrowelle stellt, wird daraus ein schöner Schleim- und Sojamilch brennt im Übrigen icht ganz so schnell an wie normale Milch. Die Schokolade ist eine Bio-Fairtrade-Zartbitterschokolade und kommt ganz wunderbar ohne Milch aus. Schmeckt noch immer!
Brokkoli-und Möhrengemüse mit Kartoffelbrei
Donnerstag, 5. März 2009
Warum eigentlich?
Als Veganer muss man sich ständig erklären. Wie oft haben wir nicht schon Sprüche gehört wie: "Ich kann ja verstehen, warum man kein Fleisch essen will, aber warum denn gleich Vegan?" oder "Ja, was esst Ihr denn dann noch?". Ganz zu schweigen von den vielen Vorurteilen gegenüber einer veganen Ernährung, von wegen, sie sei eingeschränkt, nicht abwechslungsreich, ungesund und vor allem viel zu kompliziert. Deswegen gebe ich Euch hier eine kleine Erklärung ab, warum uns Veganern die rein pflanzliche Ernährung so wichtig ist.
Dass bei der Fleischproduktion Tiere umkommen und leiden ist für jeden ersichtlich. Deshalb entscheiden sich viele Menschen (im Schnitt jeder 10.) zu einer vegetarischen Ernährungsweise. Doch leider ist damit das Leiden der Tiere noch nicht beendet:
Milchkühe müssen regelmäßig ein Kalb haben, damit sie Milch geben können. Sie werden oft direkt nach der Geburt erneut künstlich besamt, damit ja keine Pause in der Milchproduktion entsteht. Die Kälber braucht man weiter nicht, sie bekommen oft nur einen Bruchteil der Muttermilch, die sie so dringend brauchen, wenn überhaupt. Danach werden sie zu Kalbsfleisch verarbeitet. Auch bei Bio-Milch. Wo kommt denn sonst das Bio-Kalbsfleisch her? Die Kuh leidet darunter, dass ihr das Kalb weggenommen wird. Außerdem ist der ständige Zyklus von gebären und Milch geben sehr auslaugend. Unsere Milchkühe könnten bequem ein Alter von 20 Jahren erreichen- unsere Kühe sterben gewöhnlich bereits mit 5. Oft entzündet sich das Euter, die Tiere haben Mangelerscheinungen, können ihrer natürlichen Ernährung (Gras!) nicht nachgehen. Deswegen verzichte ich auf Milch und Milchprodukte.
Auf Eier verzichten wir nicht nur wegen der schlechten Haltung, der unnatürlichen Art, in der man einem Tier seine Fortpflanzung unmöglich macht, indem man ihm immer wieder seine Brut stiehlt, sondern auch weil schlichtweg Tiere sterben müssen. Dieses argument sollte auch jedem Vegetarier einleuchten. Die Legehennen der nächsten Generation kommen ja selbst aus Eiern. Nun, dem Ei sieht man nicht an, ob sich darin ein Hahn oder eine Henne befindet. Auch bei dem ausgeschlüpften Küken ist das schwer festzustellen. Dafür gibt es einen Experten, den sogenannten Chicken-sexer. Der kategorisiert die Küken in männliche und weibliche. Und entscheidet damit über Leben und Tod. Denn Hähnchen werden leider nicht fett genug, sodass sich das mesten lohnen würde, und Eier legen sie auch nicht. Also weg damit, die Küken werden zur einen Hälfte vermust- und wieder unter das Futter der Legehennen oder anderer Tiere gemischt. Die weiblichen Küken starten hier ein Leben in größter Grausamkeit. Deswegen verzichte ich auf Ei und Eiprodukte.
Gerne werde ich Euch auch Links stellen, auf denen Ihr lesen könnt, dass Milch- und Eiprodukte gar nicht unbedingt gesund für den Menschen sind, aber diese hier sind meine persönlichen Beweggründe.
Dass es mir, seitdem ich Veganer bin, körperlich viel besser geht, ist für mich eher ein schöner Nebeneffekt einer moralisch wertvollen Ernährung.
Dass bei der Fleischproduktion Tiere umkommen und leiden ist für jeden ersichtlich. Deshalb entscheiden sich viele Menschen (im Schnitt jeder 10.) zu einer vegetarischen Ernährungsweise. Doch leider ist damit das Leiden der Tiere noch nicht beendet:
Milchkühe müssen regelmäßig ein Kalb haben, damit sie Milch geben können. Sie werden oft direkt nach der Geburt erneut künstlich besamt, damit ja keine Pause in der Milchproduktion entsteht. Die Kälber braucht man weiter nicht, sie bekommen oft nur einen Bruchteil der Muttermilch, die sie so dringend brauchen, wenn überhaupt. Danach werden sie zu Kalbsfleisch verarbeitet. Auch bei Bio-Milch. Wo kommt denn sonst das Bio-Kalbsfleisch her? Die Kuh leidet darunter, dass ihr das Kalb weggenommen wird. Außerdem ist der ständige Zyklus von gebären und Milch geben sehr auslaugend. Unsere Milchkühe könnten bequem ein Alter von 20 Jahren erreichen- unsere Kühe sterben gewöhnlich bereits mit 5. Oft entzündet sich das Euter, die Tiere haben Mangelerscheinungen, können ihrer natürlichen Ernährung (Gras!) nicht nachgehen. Deswegen verzichte ich auf Milch und Milchprodukte.
Auf Eier verzichten wir nicht nur wegen der schlechten Haltung, der unnatürlichen Art, in der man einem Tier seine Fortpflanzung unmöglich macht, indem man ihm immer wieder seine Brut stiehlt, sondern auch weil schlichtweg Tiere sterben müssen. Dieses argument sollte auch jedem Vegetarier einleuchten. Die Legehennen der nächsten Generation kommen ja selbst aus Eiern. Nun, dem Ei sieht man nicht an, ob sich darin ein Hahn oder eine Henne befindet. Auch bei dem ausgeschlüpften Küken ist das schwer festzustellen. Dafür gibt es einen Experten, den sogenannten Chicken-sexer. Der kategorisiert die Küken in männliche und weibliche. Und entscheidet damit über Leben und Tod. Denn Hähnchen werden leider nicht fett genug, sodass sich das mesten lohnen würde, und Eier legen sie auch nicht. Also weg damit, die Küken werden zur einen Hälfte vermust- und wieder unter das Futter der Legehennen oder anderer Tiere gemischt. Die weiblichen Küken starten hier ein Leben in größter Grausamkeit. Deswegen verzichte ich auf Ei und Eiprodukte.
Gerne werde ich Euch auch Links stellen, auf denen Ihr lesen könnt, dass Milch- und Eiprodukte gar nicht unbedingt gesund für den Menschen sind, aber diese hier sind meine persönlichen Beweggründe.
Dass es mir, seitdem ich Veganer bin, körperlich viel besser geht, ist für mich eher ein schöner Nebeneffekt einer moralisch wertvollen Ernährung.
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